Kotamo

Klangwunder der Improvisation

Das Ko-ta-mo ist eine Mischung aus drei verschiedenen Instrumenten: Koto, Tambura und Monochord. Das Monochord geht auf Pythagoras zurück und ist somit also europäischer Herkunft, die Tambura ist ein indisches Begleitinstrument und die Koto ist ein japanisches Melodieinstrument.

Die Spielweise ist relativ einfach. Vom ersten Moment an lassen sich sehr schöne Klänge aus dem Instrument locken.

Natürlich kann man die Kotamo auch mit klassischen Instrumenten wie Gitarre oder Geige kombinieren, wodurch oftmals ganz neue Klangräume und Ideen entstehen.

Kotamo - Manufaktur Meerklang

Klangbild

Das Monochord befindet sich auf der einen Spielebene, Koto und Tambura auf der anderen. Streicht man mit den Fingern über die auf einen Ton gestimmte Saitenebene des Monochords, so entfaltet sich ein sehr weiter, obertonreicher und erstaunlich tiefgründiger Klang. Faszinierend  ist hierbei zu erleben, dass obwohl alle Saiten auf den gleichen Ton gestimmt sind, ein ganzes Spektrum anderer Töne (Obertöne) zu hören ist. Auf akustischer Ebene kann man durch den Monochordklang erleben, dass in einem Ton alle anderen enthalten sind.

Auf der anderen Saitenebene befindet sich die Tambura (4 Saiten) und die Koto mit je nach Breite 18-22 Saiten. Die Tambura ist auf den gleichen Ton wie das Monochord gestimmt und hat zusätzlich eine Saite in Quintstimmung.  Die vier Saiten laufen über einen „Schnarrsteg“, der den typischen sirrenden und mystischen Klang erzeugt, den man auch von der indischen Sitar kennt. Die Saiten der Koto sind mittels verschiebbarer Holzreiter beliebig stimmbar. So kann man mit ganz unterschiedlichen Tonleitern experimentieren und Stimmungen im wahrsten Sinne des Wortes erleben. Es lassen sich  diatonische, pentatonische, indische, oder japanische Stimmungen einstellen, ganz wie es einem beliebt. Oder man baut die Reiter intuitiv auf und erfährt dadurch, in welcher Stimmung man sich gerade befindet.